Einwilligung zur Videoberatung

Liebe Teilnehmende, 

wir sind für den Schutz der Teilnehmenden, und den Schutz der personenbezogenen Daten der Teilnehmenden verantwortlich. Hierzu gehört auch die Durchführung von Videoberatungen. 

Im Rahmen unseres Angebotes der Videoberatung werden Bild- und Tonübertragungen vorgenommen. Die Inhalte der Gespräche können auch so genannte „besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO“ beinhalten, dies sind z.B. Angaben zu rassischer und ethnischer Herkunft, politischer Meinungen, religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen sowie Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person sein.  

Für die Durchführung der Videoberatung benötigen wir daher Ihre Einwilligung. Die Einwilligung ist freiwillig. Sie können die Einwilligung jederzeit (für die Zukunft) widerrufen. 

Informationen zur Datenverarbeitung und die Erläuterung Ihrer Rechte nach der DSGVO finden Sie nachfolgend. 

Information nach Art. 13 DSGVO:  

  1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen 

Sprungtuch e.V., Wahmstraße 43/45, 23552 Lübeck 
Vertreten durch: Julius Schorpp (Geschäftsführer)

  1. Kontaktdaten der Datenschutzbeauftragten 

Astrid Bartel, datenschutz@sprungtuchev.de  

  1. Zwecke der Verarbeitung, Bezeichnung der Verarbeitungstätigkeit:  

Die Videosprechstunden sollen datensichere Möglichkeiten bieten, um mit Hilfesuchenden oder intern datensichere Kommunikation ermöglichen, auch in Bezug auf besonders schützenswerten Daten wie Art.9 Daten. Die Videosprechstunde soll neben Telefon, analogen Settings und SMS Kommunikation einen weiteren Raum darstellen, in dem Hilfe erbracht werden kann und interne Kommunikation stattfindet. Dabei sollen von Hilfesuchenden individuelle Hilfebedarfe benannt werden können, Hilfe auf digitalem Weg geleistet werden (z.B. Sozialberatung in 1:1 -Settings) .

  1. Rechtsgrundlagen der Verarbeitung 

Art. 6, Abs. 1, lit. a DSGVO (Einwilligung) und Art.9, Abs. 2, lit a DSGVO (Einwilligung in die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten) 

  1. Kategorien der personenbezogenen Daten 

Namen, Bild und Ton von Mitarbeitenden und Hilfesuchenden, Beratungsinhalte (hierunter auch besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO) 
Kontaktdaten (E-Mail-Adresse oder Telefonnummer der Teilnehmenden) zur Übermittlung der Zugangsdaten 

  1. Empfänger oder Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten 

Keine. 

  1. Übermittlung von personenbezogenen Daten an ein Drittland 

Eine Drittlandübermittlung findet nicht statt und ist nicht geplant.  

  1. Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten 

Eine Speicherung der Gesprächsinhalte findet nicht statt. Eine Speicherung der Kontaktdaten findet ebenfalls nicht statt.  

  1. Betroffenenrechte 

Nach der Datenschutz-Grundverordnung stehen der betroffenen Person folgende Rechte zu: 

  • das Recht auf Auskunft über die zur betroffenen Person gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO). 
  • Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, besteht ein Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO). 
  • Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so kann die betroffene Person die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen (Art. 17, 18 DSGVO). 
  • Sollte die betroffene Person von den Rechten der Art. 16, 17 oder 18 Gebrauch machen, so teilt die verantwortliche Stelle dies auch den Empfängern der personenbezogenen Daten mit. Die betroffene Person hat das Recht über die Empfänger auf Verlangen Auskunft zu erhalten (Art. 19 DSGVO) 
  • Wenn in die Datenverarbeitung eingewilligt wurde oder ein Vertrag zur Datenverarbeitung besteht und die Datenverarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren durchgeführt wird, steht der betroffenen Person gegebenenfalls ein Recht auf Datenübertragbarkeit zu (Art. 20 DSGVO). 
  • Wenn die Datenverarbeitung aufgrund eines berechtigten oder öffentlichen Interesses vorgenommen wird, so kann die betroffene Person unter bestimmten Umständen Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 21 DSGVO) 
  • Es besteht ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde. Dieses kann an die Aufsichtsbehörde des üblichen Aufenthaltsortes der betroffenen Person (Art. 77 DSGVO) wahrgenommen werden.  
  • Sollte die Verarbeitung auf einer Einwilligung nach Art. 6, Abs. 1, lit. a oder Art. 9, Abs. 2, lit. a) DSGVO beruhen, so besteht ein Widerrufsrecht, ohne dass die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf berührt wird.  

Auskunftsersuchen, Berichtigungen, der Widerruf erteilter Einwilligungen oder die Wahrnehmung anderer Betroffenenrechte können an die verantwortliche Stelle gerichtet werden.  

  1. Automatisierte Entscheidungsfindungen 

Daten werden nicht gesammelt und ausgewertet, um Persönlichkeits-, Verhaltens-, Bewegungsprofile o. Ä. zu erstellen, d. h. es findet kein Profiling statt. Eine automatisierte Entscheidungsfindung wird nicht angewandt.  

  1. Zweckänderung  

Sofern beabsichtigt wird, die Daten für einen anderen Zweck weiterzuverarbeiten als den, für den die personenbezogenen Daten erhoben wurden, so stellt die verantwortliche Stelle der betroffenen Person vor dieser Weiterverarbeitung Informationen über diesen anderen Zweck und alle anderen maßgeblichen Informationen gemäß Art. 13, Abs. 2 DSGVO zur Verfügung.